Unsere Geschichte2018-04-23T19:21:00+00:00

Wir über uns.
Im Interview mit GF Prof. Max Taucher.

UNSERE GESCHICHTE

Was hat Sie bewogen die PBGES zu gründen?
TAUCHER: Meine jahrelange Erfahrung im Immobilien- und Projektentwicklungsbereich hat mich im Jahre 1989 bewogen, ein eigenes Unternehmen zu starten.

Was waren die Ziele und Schwerpunkte der PBGES?
TAUCHER: Nach der Firmengründung lag der Schwerpunkt noch in der Betreuung von geförderten Wohnbauten, insbesondere die umfassende Sanierung von Gebäuden in der Altstadt von Graz mit Dachgeschossausbauten.

Welche weitere Entwicklung hat das Unternehmen erfahren?
TAUCHER: Durch das Vertrauen der Stadtgemeinde Köflach erhielt unser Unternehmen den Auftrag, ein umfassendes Stadterneuerungsprojekt und parallel dazu ein Fernwärmeprojekt zu betreuen. Unter Federführung als Stadterneuerungskoordinator wurde Köflach als erste Stadt in der Steiermark mit Fernwärme versorgt und dadurch die Luftgüte entscheidend verbessert. Gleichzeitig wurde durch einen städtebaulichen Architektenwettbewerb und den daraus resultierenden Maßnahmen das Antlitz der Stadt wesentlich verschönert.
Dieses Stadterneuerungsprojekt hat steiermarkweites Aufsehen erregt – viele Bürgermeister kamen nach Köflach, um sich Anregungen zu holen und das war für mich die Initialzündung in die Gemeindeentwicklung weiter einzusteigen. So folgten eigentlich durch Mundpropaganda das Markerneuerungsprojekt St. Lambrecht, das Dorferneuerungsprojekt Bad Blumau und viele andere.

Welche Projekte sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
TAUCHER: Besonders Stolz bin ich auf die hohe internationale Auszeichnung der von mir betreuten Gemeinden St. Lambrecht und Bad Blumau. Die Marktgemeinde St. Lambrecht wurde im Jahr 2000 und die Gemeinde Bad Blumau 2004 mit dem Europäischen Dorferneuerungspreis ausgezeichnet.

Sie haben ja auch Betriebsansiedlungen betreut – welche sind davon besonders erwähnenswert?
TAUCHER: Durch einen persönlichen Kontakt zu Frank Stronach erhielt unser Unternehmen den Auftrag, eine Standortanalyse für das Magna Zweigwerk „Magna Heavy Stamping“ zu erstellen. Neben der Standortanaylse war auch die Grundstücksbeschaffung, die Abwicklung der Behördenverfahren bis hin zur Spartenstichfeier in unserem Auftrag inkludiert.

Gab es von Magna weitere Aufträge?
TAUCHER: Aufgrund der hohen Zufriedenheit mir unserer Arbeit folgten die Aufträge für die Standortanalyse und Grundstücksbeschaffung für das „Magna Powertrain“ Werk in Lannach sowie in Ilz. Durch unsere Mitwirkung sind auf allen drei Standorten mehrere tausende gesicherte Arbeitsplätze entstanden.

Gab es aufgrund Ihrer Erfahrung in Betriebsaufsiedlungsbereich weitere Aufträge?
TAUCHER: Diesbezüglich ist besonders erwähnenswert, dass neben dem Magnawerk im Auftrag der Bank Austria Leasing GmbH weitere große Unternehmungen angesiedelt wurden zum Beispiel Holz Stark oder  die Fa. Ahorner.
Ein weiteres Highlight war die Entwicklung und Betriebsansiedlung des LCG – Wundschuh auf einer Fläche von 200.000 m² wurden zahlreiche Logistiker angesiedelt, besonders herauszuheben ist das Logistikzentrum der Firma „Lidl“ für den südostösterreichischen Raum – 150 neue Arbeitsplätze sind dadurch entstanden.

Welche sonstigen Projektentwicklungen waren besonders herausfordernd?
TAUCHER: Da fällt mir aus der jüngsten Zeit die Projektentwicklung und die Realiserung des Narzissenbades in Bad Ausee ein. Mein Unternehmen wurde von den Eigentümern mit der Gesamtprojektleitung und ich namentlich mit der Geschäftsführung der Errichtergesellschaft beauftragt. Das machte mich schon stolz, bei so einem Projekt die Fäden ziehen zu dürfen.

Innerhalb von zwei Jahren ist es gelungen nach Ausschreibung eines städtebaulichen Arichtektenwettberbes für die Region ein so wichtiges Tourismusprojekt zu realisieren. Wir haben für unsere Arbeit auch von Herrn LH Schützenhöfer höchsten Lob erhalten.

Wann entdeckten Sie den Handel mit Immobilien für sich?
TAUCHER: Durch unsere erfolgreiche Tätigkeit für Magna wurden wird von Frank Stronach beauftragt, dass ehemalige Puchwerk in der Puchstraße in Graz mit den darauf befindlichen Betriebsstätten im Ausmaß von 175.000m²  zu verkaufen.

Wie verwertet man eine so große Liegenschaft innerhalb welchen Zeitraums?
TAUCHER: Diese Liegenschaft war auch Initialzündung für die Arbeit als Projektentwickler. Zum Verständnis: Eine Immobilie dieser Größenordnung ist nur dann handelbar, wenn man dafür eine Vision entwickelt und das ist uns im gegenständlichen Fall gelungen und zwar wurde der Begriff „Innovationspark Puchstraße“ kreiert. Innerhalb von neun Monaten ist es gelungen, einer neuen Gesellschaft der Stadt Graz und der Firma Immorent die Liegenschaft erfolgreich zu verkaufen.

Worauf liegt in Zukunft der Schwerpunkt beim Immobilienhandel?
TAUCHER: Selbstverständlich wie in der Vergangenheit vorangig größere Sonderimmobilien – beispielhaft seien die erfolgreiche Vermittlung des Schloßes Bertholdstein sowie die Pfarrhöfe St. Andrä-Höch und Kitzeck für die Diozöse Graz Seckau genannt.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer künftigen Tätigkeit für unsere Kunden wird sein, Wohnbaugrundstrücke in Graz und Umgebung zu suchen. Der Wohnbedarf in Graz ist durch den laufenden Zuzug besonders hoch und somit attraktiv. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Bebauungsdichten in Graz erhöht werden um weniger Grundfächen in Anspruch zu nehmen.